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SC Potsdam VII – Die Mannschaft, die niemals aufgibt
Spielbericht - SC Potsdam VII - 2.Spieltag in Brandenburg \ Landesklasse Nord/West 

Das 1.Spiel gegen Sportfreunde Brandenburg begann von unserer Seite sehr träge. Wir brauchten lange bis wir in unser Spiel fanden. Der erste Satz von uns mit 25:21 gewonnen. Der 2.Satz ging dann souverän 25:14 zu Ende. Dann begann das Dilemma...

 

Franziska Richter verletzte sich im 3.Satz beim Spielstand 19:13 schwer am Fuß. Verdacht auf Bänderriss. Noch 6 einsatzfähige Spielerinnen. Leider gaben wir nach diesem Schock den Satz 23:25 ab. Also folgte der 4.Satz. Aufgrund der tollen Aufschlagserie von Sabrina Haß und der soliden Angriffs- und Abwehrleistung aller Mädels, führten wir den Satz mit 15:3 an. Nach schnellen 18min gewannen wir den Satz mit 25:10 und somit auch das Spiel 3:1.
Dann war ein Spiel Pause. Dabei sank die Beweglichkeit aller Mädels auf einen Tiefpunkt. In der Erwärmungsphase zum letzten Spiel gegen VC Fortuna Kyritz ermutigten wir uns, die Leistung des ersten Spieles wieder abzurufen und führten den 1.Satz mit 20:11. Doch dann verletzte sich Michelle Wittwer. Verdacht auf Bänderriss. Nur noch 5 einsatzfähige Spielerinnen. In der 3min. Verletzungspause wurde einstimmig von uns festgelegt, dass wir das Spiel nicht aufgeben. Die Verletzte Franzi musste auf das Spielfeld zurück. Sie nahm immer wieder ihre Position ein, humpelte nach jedem Aufschlag aus dem Spielfeld und die 5 mit Adrenalin geladenen Mädels holten sich den 1.Satz mit 25:17. Der zweite Satz lief nicht mehr so gut für uns. Zu fünft versuchten wir an jeden Ball ranzukommen, doch leider war das Glück nicht auf unserer Seite und wir gaben den Satz 15:25 ab. Aufgrund unseres Kampfgeistes alle unmöglich gedachten Bälle hinterher zu hechten und der starken Angriffsserien der Spielerinnen Anne Schulz, Sabrina Haß und Heike Richter gewannen wir den Satz 25:21. Doch der vierte Satz brachte kein Aufatmen. Die Verletzungsrunde setzte sich fort. So verletzte sich Heike Richter im 4.Satz beim Spielstand 5:12. Starke Bänderdehnung. Nur noch 4 gesunde Spielerinnen. Michi und Heike versuchten mit bandagierten Füssen alles Machbare hinzubekommen, wir wollten das Spiel nicht beenden. Der Satz ging verloren. Ein wahrer Krimi folgte im Tie-Break. Zwischenzeitlich stand es 5:8 für die Kyritzer, doch wir holten bis 11:11 auf. Wir schenkten absolut keinen Punkt, so stand es dann 13:13. Leider kam es zum Aufschlagfehler und die Kyritzer gewannen das Spiel 3:2.
FAZIT: Wir hätten den Sieg verdient. 3 Spielerinnen verletzt und 4 Spielerinnen verletzungsfrei. Meisterhafter Kampfgeist trug uns über 5 Sätze. Der Zusammenhalt der Mannschaft wuchs hoch hinaus.

Es spielten: Anne Schulz, Antje Ziller, Franziska Richter, Heike Richter, Michelle Wittwer, Sabrina Haß, Susann Schulze

Kommentare (2)Add Comment
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geschrieben von ycg, Oktober 14, 2009
Großen Respekt für den Kampfgeist.
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geschrieben von mg., Dezember 14, 2009
Hallo!

Meinen absoluten Respekt für den Einsatz und den Kampfgeist!!

Aber mit Hinblick auf die Gesundheit der Spielerinnen finde ich das verantwortungslos!!
Mal ehrlich: das ist beim besten Willen noch Amateursport. Und was geht über die Gesundheit eines Menschen? Doch wohl kein Sieg der Welt ,-)

Finde ich absolut unverantwortlich vom Schiri! Ich bin selbst Schiedsrichter.
Ich würde mir zwar nie erlauben, zu beurteilen, welche Verletzungen ein Spieler/eine Spielerin hat und wie schwerwiegend die ist - obwohl man als selbst aktiver Spieler und Trainer auch schon einige laienhafte Ahnung von Sportverletzungen hat. Aber wenn die Spielerin bei jedem Punkt HUMPELND das Feld verlassen muß, ist das für mich Anzeichen genug, diese Spielerin nicht weiterspielen zu lassen!

Nebenbei sind natürlich drei Verletzungen erstaunlich viel. Sollte man sich fragen, wieso es dazu kommen konnte? War die Halle so schlecht? War das jeweils durch Fremdeinwirken (Gegner) passiert? Oder sind die Spielerinnen in einer schlechte physichen Verfassung (Überbelastung, un- bzw. falsch trainiert)??

LG aus Berlin

mg.

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(20.02.2009)

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